Wie wirken Statine auf Muskeln? - Podcast-Folge 20 (2022)

Podcast-Folge 20 zum Nachlesen

Herzlich willkommen zum BIH-Podcast „Aus Forschung wird Gesundheit“ aus dem Berlin Institute of Health, dem BIH. Wir wollen in diesem Podcast Fragen beantworten rund um das Thema Gesundheit und Gesundheitsforschung. Mein Name ist Stefanie Seltmann.

Heute bin ich zu Gast im ECRC, dem Experimental and Clinical Research Center von Charité und Max-Delbrück-Centrum in Berlin-Buch, und ich möchte wissen, wie Statine auf Muskeln wirken. Beantworten kann mir diese Frage Professorin Simone Spuler. Sie leitet die Arbeitsgruppe Myologie, also Muskelforschung, am ECRC und ist gleichzeitig Sprecherin des Translations-Hubs Humanisierte Modelle und Zellengineering am BIH.

Seltmann:Frau Spuler, Statine sind Medikamente, die den Fettstoffwechsel beeinflussen. Sie sollen den Cholesterinspiegel im Blut senken. Viele Menschen nehmen sie ein. Allein in Deutschland sind es fünf Millionen. Warum interessieren Sie sich als Muskelforscherin für Statine?

Spuler:Wir haben in unserer Arbeitsgruppe Myologie eine große Hochschulambulanz für Patienten mit Muskelkrankheiten, Muskeldystrophien, aber auch anderen Beschwerden am Muskel. In einer engen Kooperation mit der hiesigen Lipidambulanz von Frau Prof. Steinhagen-Thiessen haben wir viele Patienten gesehen und beurteilt, die Statine nicht gut vertragen können. Denn Statine machen heftige Muskelschmerzen, und auch Muskelenzyme können zu dramatischer Höhe ansteigen. Und um dort zu gucken, wie wir diesen Patienten helfen können, haben wir dieses Forschungsprojekt begonnen.

Seltmann:Über welche Beschwerden klagen die Patienten denn?

Spuler:Die Patienten klagen über nicht belastungsabhängige Muskelschmerzen, die so stark sein können, dass die Compliance, also die Bereitschaft des Patienten, überhaupt Medikamente einzunehmen, deutlich sinkt. Es gibt auch Veröffentlichungen schon darüber, dass die Compliance bei Statinen sehr niedrig ist wegen dieser Beschwerden. Und Muskelkrämpfe können auch dazu gehören. In einzelnen Fällen kann es auch zu tödlichen Komplikationen an der Muskulatur kommen. Wir nennen das dannRhabdomyolyse. Aber das ist eine ganz, ganz große Ausnahme. Der Regelfall sind unangenehme Muskelschmerzen.

Seltmann:Und das sind speziell die Skelettmuskeln, also in Beinen und Armen? Oder betrifft das auch die Atemmuskulatur oder womöglich den Herzmuskel?

Spuler:Kardiale Nebenwirkungen von Statinen sind so nicht beschrieben, denn Statine werden eingenommen zur Prävention von kardialen Krankheiten. Der Skelettmuskel ist vor allem beeinträchtigt, die Wadenmuskulatur, Oberschenkelmuskulatur, Schultern, der ganze Rücken kann verspannt sein. Und wir haben auch schon einen Patienten gesehen, der unter Statinen einen unbehandelbaren Schluckauf entwickelt hat, also Zwerchfell.

Seltmann:Wie senken denn Statine eigentlich den Cholesterinspiegel?

Spuler:Das ist über ein Enzym, das heißtHMG-CoA-Reduktase. Das ist ein zentrales Enzym der Cholesterinsynthese, von dem man gedacht hat, dass es nur in der Leber vorkommt. Aber wie eben auch jetzt unsere Untersuchungen zeigen, auch im Muskel ... gibt es dieses Enzym.

Seltmann:Bei mir ist ebenfalls Dr. Stefanie Grunwald, die als Postdoc im Labor von Professorin Spuler die Untersuchungen durchgeführt hat. Frau Grunwald, wie sind Sie da vorgegangen? Wie haben Sie das untersucht, welche Wirkungen Statine auf Muskeln haben?

Grunwald:Zunächst, es gibt nicht das eine Statin, sondern es gibt unterschiedliche Typen von Statinen, wir haben einmal fettlösliche und einmal wasserlösliche. Dann habe ich zunächst untersucht im Zelllabor mit Muskelzellen, die wir aus Patienten, die ganz normal vom Muskeltypus her waren, also im Prinzip Kontrollpatienten, dann dort mit Statinen behandelt habe, um dann zu gucken, welche Wirkung haben denn die Statine. Also wie gut teilen sich die Muskelzellen noch? Und wie gut sind die Muskelzellen im Labor in der Lage, auch noch in mehrkernige, also Muskelzellen zu differenzieren, die mehr als einen Zellkern haben, was sie tatsächlich auch im Körper tun.

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Seltmann:Und das ist eine Aufgabe, die Muskelzellen haben sollten? Also das sollten sie möglichst noch gut können, auch behandelt?

Grunwald:Genau, das ist ein Bestandteil der Regeneration,... wenn die Muskelzelle unter Stress steht und verletzt ist, dann kann sich die Muskelstammzelle teilen und würde dann die entsprechende Muskelzelle sozusagen reparieren.

Seltmann:Das heißt, Sie hatten isolierte Muskelzellen in der Kulturschale und haben da das Medikament dann draufgeträufelt?

Spuler:Genau, so ungefähr kann man sich das vorstellen. wir haben also von den Patienten eine Muskelbiopsie, und aus dieser Muskelbiopsie sind dann Muskelzellen ausgewachsen in der Zellkulturschale. Und dort habe ich sozusagen das Medikament draufgegeben, um dann zu gucken, welche Wirkung hat das tatsächlich als Erstes. Und ich habe festgestellt, dass die Wirkung unter Umständen sehr dramatisch sein kann, also dass die Zellteilung sehr stark reduziert ist und auch dass die Differenzierung sozusagen stark verlangsamt ist.

Seltmann:die Differenzierung in diese vielkernigen Muskelfasern?

Grunwald:Genau. Genau, in diese vielkernigen Muskelzellen, ... also wir können eine Wirkung tatsächlich im Labor darstellen und haben dann auch untersucht auf der Expressionsebene ...

Seltmann:Also wie stark die Gene abgelesen werden.

Grunwald:Genau, wie stark Gene abgelesen werden ... haben wir im Prinzip versucht zu untersuchen, gibt es die Enzyme, die für die Cholesterinsynthese verantwortlich sind, auch so tatsächlich im Muskel. Und das haben wir wiedergefunden. Wir haben auch festgestellt, dass es im Prinzip die gleiche Expression in etwa gleicher Menge auch ist. Sodass wir davon ausgehen können, also die Muskelzelle kann sich genauso mit Cholesterin versorgen wie andere Zelltypen halt auch.

Seltmann:Das heißt, die Cholesterinsynthese im Muskel ist auch beeinträchtigt durch die Statine? Und das ist aber vielleicht gar nicht unbedingt gewollt?

Grunwald:Im Prinzip ja. Es ist ja so, über den Blutfluss können die Statine natürlich genauso auch an den Muskel gehen und können von dem Muskel aufgenommen werden. Das ist das, was wir gezeigt haben, dass die Statine tatsächlich in diese Muskelzellen eindringen können und dort eine Wirkung haben.

Seltmann:Aber das ist eigentlich nicht die Cholesterinsynthese, die man durch die Statin-Gabe hemmen möchte?

Spuler:Man wusste ja bis zu unseren Untersuchungen gar nicht, dass dieseHMG-CoA-Reduktase, dass die auch im Muskel überhaupt da ist. Welche Funktion die hat, warum die da ist, ob die vielleicht auch in der Gesamtkörper-Cholesteringleichgewichtseinstellung eine Rolle spielt, ich glaube, das ist bis heute überhaupt nicht klar. Man kann es also nicht sagen, ob das gewünscht ist oder unerwünscht ist, dass eben Cholesterinsynthese auch im Muskel inhibiert wird. Das ist einfach eine ganz neue Erkenntnis.

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Seltmann:Ursprünglich dachte man, das wird nur in der Leber synthetisiert?

Spuler:Genau. Das ist das, was man die letzten dreißig Jahre dachte.

Seltmann:Haben Sie noch weitere Wirkungen von den Statinen in den Muskelzellen gefunden?

Grunwald:Also wir haben uns dann auch den Fettstoffwechsel angeschaut und haben festgestellt, dass die nicht nur auf die Cholesterinsynthese einwirken, sondern auch auf die Proteinebene, auf die Eiweißebene einwirken, die zum Beispiel auch für die Fettsäuresynthese, für den Omega-3- bzw. Omega-6-Fettstoffwechsel, das kennt man ja so ein bisschen aus dem Fischölbereich, dass man da einen Einfluss sieht, wie die nachgeschalteten Stoffwechselwege beeinflusst sind in diesem Bereich.Und da kommen wir auf den Bereich zum Beispiel derEicosanoide. Da haben wir Veränderungen in der Menge sozusagen an dem Enzym gefunden. Wir haben aber auch Veränderungen in der Menge zum Beispiel von Proteinen, die mit den Mitochondrien, also quasi dem Energiekraftwerk für unsere Zellen und natürlich vor allen Dingen auch für unsere Muskelzellen, die uns natürlich sehr viel Energie und Kraft geben sollen. Sodass die Wirkung der Statine nicht ganz lokal auf die Cholesterinsynthese ist, sondern relativ global auf das gesamte Eiweißsystem in der Zelle wirkt. Und das Enzym, was wir dort als verändert gefunden haben, ist eines der Enzyme, was auch für Schmerzen mitverantwortlich ist und was zum Beispiel angesprochen wird, wenn wir ein Ibuprofen nehmen. Das ist quasi das Enzym, was da auch inhibiert wird. Und darauf haben wir sozusagen weitere Untersuchungen dann durchgeführt.

Seltmann:Also die Statine bewirken tatsächlich, dass Enzyme angeschaltet werden, die zur Schmerzentstehung beitragen?

Grunwald:Genau. Genau. Das ist das, was wir gefunden haben.

Spuler:Ich würde gerne noch ergänzen. Eines der Dinge, die man einfach nur glaubte über die Statin-Wirkung und wie man sich mal über Schmerzen Gedanken gemacht hat, Muskelschmerzen, ist, dass die Muskelmembran wie alle Zellmembranen sehr viel Cholesterin enthalten. Und man hat sich das eigentlich sehr simpel vorgestellt, dass man das Cholesterin aus der Membran rauswäscht durch die Statin-Gabe und damit eine löchrige Membran hat, über die dann die Nervenendigungen in irgendeiner Weise gereizt werden. Dafür haben wir überhaupt keinen Anhalt, sondern eben der Mechanismus, den Frau Grunwald jetzt erklärt hat, ist eben viel wahrscheinlicher. Und dieses Auswaschen von Cholesterin aus Membranen ist in keiner Weise verantwortlich für die Schmerzen.

Seltmann:Sehen die Muskelzellen dann auch anders aus, dass man da im Mikroskop möglicherweise andere Dinge sieht als in einer gesunden Zellkultur?

Grunwald:Ja. vom Aussehen verändern die sich. Die werden deutlich kleiner. Sie bekommen eine sehr unregelmäßige Zellmembran. Das sieht man sehr gut. Sie haben häufiger auch mehr Einschlüsse. Sie sehen irgendwie krank aus. Das sieht man auf jeden Fall. Die sind auch in der Differenzierung, wo sie ja mehrkernige Muskelzellen bilden, die Myotuben, haben sie ... ist dieser Prozess stark verlangsamt und dementsprechend auch deutlich ... sind die Myotuben deutlich kleiner. Sie haben weniger Kerne pro Myotube. Das heißt, das kann man auch tatsächlich quantifizieren und darstellen. Also rein von der Morphologie, wie man sagt, also vom Aussehen her sieht man das sehr stark. Und wir haben uns entschieden, einfach mal zu testen, wenn wir Eicosanoide dazugeben, die wir ausgewählt haben, mit den Statinen dazu in diese Zellkulturschale und konnten feststellen, dass die Zellen sich wieder besser zellteilen. Aber vor allen Dingen, und das war der noch stärkere Effekt, war die Differenzierung, also diese Bildung der mehrkernigen Muskelzellen, wieder fast auf Normalniveau. Und das war auch statistisch signifikant, sodass wir uns da ziemlich sicher waren, dass wir da auf einem sehr guten Weg sind, den richtigen Pfad gefunden zu haben, der eine negative Wirkung der Statine auf die Muskelzellen zeigt oder bzw. wiederaufheben würde.

Seltmann:Jetzt haben Sie Ihre Untersuchungen ja an isolierten Zellkulturen gemacht. Haben Sie geplant oder haben Sie das womöglich schon gemacht, das auch an lebenden Organismen zu machen oder an Mäusen oder vielleicht auch mal Muskeln zu entnehmen von Patienten, die über akute Nebenwirkungen klagen?

Spuler:Ja, wir haben eine Kohorte von fast 1000 Patienten untersucht und haben auch eine ganze Reihe von klinischen Daten, von Beobachtungen von Muskelbiopsiedaten gesammelt, und wir veröffentlichen das bald.

Seltmann:Das heißt, da sind Sie also schon dran?

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Spuler:Die Arbeit ist schon gemacht, nur die Weitergabe an die Öffentlichkeit ist gerade in Arbeit.

Seltmann:Das besprechen wir dann im nächsten Podcast.

Spuler:Ja.

Seltmann:Halten Sie es denn jetzt für gefährlich, Statine einzunehmen? Würden Sie direkt davon abraten?

Spuler:Nein, das würde ich nicht. Die Cholesterinsenkung ist im kardiovaskulären Medizinbereich indiziert. Und Statine sind eine Möglichkeit, den Cholesterinspiegel zu senken. Und es ist ja auch nicht so, dass alle Patienten Statine nicht vertragen, sondern nur ein relativ hoher Anteil von Patienten.

Seltmann:Gibt es schon Ideen, das sozusagen im Vorfeld zu testen, ob ich Statine vertrage oder nicht?

Spuler:Das wäre ein sehr interessanter und wichtiger Aspekt. Wir haben auch versucht, genetische Assoziationsanalysen zu machen in dieser Kohorte von 1000 Patienten, und mussten dann aber feststellen, dass für genetische Assoziationsstudien 1000 Patienten einfach nicht ausreichend sind, sodass wir da noch nicht ganz so weit sind. Aber wir haben hier auch Kooperationen innerhalb des BIHs, der Charité und des MDCs, auch mit der Universität Vanderbilt, um eben an größere Zahlen, größere Patientenkohorten, die auch noch mal auszuwerten. Das wäre ein sehr interessanter Aspekt.

Seltmann:Also Translation at its best, Beobachtung aus der Klinik zurück ins Labor und die Empfehlung dann wieder zurück zum Patienten. Die meisten Patienten, denke ich ja, sind ja sozusagen nur von den ... nur sage ich in Anführungsstrichen, Muskelschmerzen betroffen und haben jetzt nicht gleich lebensbedrohliche Komplikationen. Kann man diese Muskelschmerzen denn als eher lästig, aber ungefährlich abtun? Oder muss man sich da schon Sorgen machen?

Spuler:Natürlich sind Schmerzen lästig, aber die beeinflussen einfach die Bereitschaft, so ein Medikament zu nehmen. Ich möchte hier meine eigene Mutter anführen, die von ihrem Kardiologen selbstverständlich ein Statin bekommen hat, wie die meisten in einem höheren Lebensalter, zwei Tabletten. Und sie rief mich an und sagte: Das nehme ich nicht mehr, das tut alles jetzt weh.

Seltmann:Haben Sie denn Rückmeldungen jetzt nach Ihrer Veröffentlichung erhalten? Also ich könnte mir vorstellen, dass sich die Hersteller von Statinen dafür interessieren, was Sie da jetzt herausgefunden haben, oder dass Hausärzte verunsichert sind, die die Statine ja millionenfach verschreiben, und natürlich auch die Betroffenen, die die Statine einnehmen.

Spuler:Also es gibt durchaus Rückmeldungen auf das Paper, aber nicht von den Statin-Herstellern. Die waren oder sind gegenüber dieser Studie schon kritisch und haben uns da auch nicht sehr unterstützt, das durchzuführen. Wobei ich betonen möchte, dass eben viele, viele Untersuchungen zu Statinen industriegesponsert sind, von den Herstellern finanziert werden und wir unsere Untersuchung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen einer Forschergruppe gemacht haben, also ohne jedes Industriesponsoring.

Seltmann:Die Industrie hätte ja vielleicht jetzt auch nicht wirklich Interesse, die Nebenwirkungen bis ins Detail zu untersuchen.

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Spuler:Genau das wollte ich damit sagen.

Seltmann:Was wäre denn jetzt die Idee? Könnte man zielgenauer wirksame Cholesterinsenker entwickeln, die eben nicht solche Nebenwirkungen in der Muskulatur haben? Oder aber wäre Ihre Idee, Eicosanoide zusätzlich zu den Statinen zu geben, um die Nebenwirkungen zu mildern? Frau Grunwald.

Grunwald:Es gibt tatsächlich derzeit neue Entwicklungen für neue cholesterinsenkende Arzneimittel, die gerade in den klinischen Studien sind, wo vor allen Dingen auch Patienten eingeschlossen werden, die die Statine nicht vertragen, aber trotzdem das Cholesterin gesenkt werden soll. Eine Möglichkeit wäre natürlich auch, über die Eicosanoide letztendlich die Möglichkeit von Nebenwirkungen oder zumindest von muskulären Nebenwirkungen abzusenken. Dazu bräuchten wir natürlich noch mehr Studien, auch vor allen Dingen eine klinische Studie, die das noch mal zeigen würde, auch die Unbedenklichkeit in Kombination mit den Statinen. Hier wäre es im Prinzip eine reine ernährungsmäßige Interventionsmöglichkeit, dass man sagt, okay, die Patienten sollen zu den Statinen dann Omega-3-Fettsäuren zum Beispiel einnehmen. Das wäre halt eine Möglichkeit.

Seltmann:In Form von Kapseln oder kann man da sagen: Essen Sie jeden Tag Seefisch oder trinken Sie Olivenöl? Oder was kann man da empfehlen?

Grunwald:Das ist im Moment immer noch in der Phase, wo wir das im Prinzip noch nicht so genau sagen können.

Seltmann:Wie gehen Sie denn jetzt weiter vor? Was ist Ihre nächste Forschungsfrage? Ich könnte mir vorstellen, dass Sie das weiter interessiert. Sie haben ja schon gesagt, Sie haben schon weitere Studien laufen. Über die Ergebnisse möchten Sie lieber noch nicht sprechen, aber in welche Richtung forschen Sie denn weiter?

Spuler:Also wir haben dieses grundlagenwissenschaftliche Projekt von Frau Grundwald eigentlich nun zum Anlass genommen, diese Erkenntnisse zu nehmen und tatsächlich den Patienten wieder nutzbar zu machen. Es ist genau, wie Sie gerade sagten, das ist echte Translation. Also nun kommen die klinischen Interventionsstudien und auch die Vergleiche zwischen den neuartigen Cholesterinsenkern und den Statinen, wo wir eben schauen, ob man eben genau diese Nebenwirkungen dann nicht mehr findet.

Seltmann:Gut, dann wünschen wir Ihnen mal ganz viel Glück und Erfolg bei Ihrer weiteren Forschung und sind natürlich sehr gespannt auf die neuen Ergebnisse.

Grunwald:Danke schön.

Spuler:Danke schön.

Und das war der BIH-Podcast „Aus Forschung wird Gesundheit“ aus dem Berlin Institute of Health. Professorin Simone Spuler und Dr. Stefanie Grunwald erklärten, wie Statine auf Muskeln wirken. Falls auch Sie eine Frage zur Gesundheit oder zur Gesundheitsforschung haben, schicken Sie sie gerne an podcast@bihealth.de. Tschüss und bis zum nächsten Mal sagt Stefanie Seltmann.

Aber wie eben auch jetzt unsere Untersuchungen zeigen, auch im Muskel ... gibt es dieses Enzym.. Dann habe ich zunächst untersucht im Zelllabor mit Muskelzellen, die wir aus Patienten, die ganz normal vom Muskeltypus her waren, also im Prinzip Kontrollpatienten, dann dort mit Statinen behandelt habe, um dann zu gucken, welche Wirkung haben denn die Statine.. Und ich habe festgestellt, dass die Wirkung unter Umständen sehr dramatisch sein kann, also dass die Zellteilung sehr stark reduziert ist und auch dass die Differenzierung sozusagen stark verlangsamt ist.. Genau, in diese vielkernigen Muskelzellen, ... also wir können eine Wirkung tatsächlich im Labor darstellen und haben dann auch untersucht auf der Expressionsebene .... Grunwald: Genau, wie stark Gene abgelesen werden ... haben wir im Prinzip versucht zu untersuchen, gibt es die Enzyme, die für die Cholesterinsynthese verantwortlich sind, auch so tatsächlich im Muskel.. Man kann es also nicht sagen, ob das gewünscht ist oder unerwünscht ist, dass eben Cholesterinsynthese auch im Muskel inhibiert wird.. Seltmann: Haben Sie noch weitere Wirkungen von den Statinen in den Muskelzellen gefunden?. Und das Enzym, was wir dort als verändert gefunden haben, ist eines der Enzyme, was auch für Schmerzen mitverantwortlich ist und was zum Beispiel angesprochen wird, wenn wir ein Ibuprofen nehmen.. Das ist das, was wir gefunden haben.. Eines der Dinge, die man einfach nur glaubte über die Statin-Wirkung und wie man sich mal über Schmerzen Gedanken gemacht hat, Muskelschmerzen, ist, dass die Muskelmembran wie alle Zellmembranen sehr viel Cholesterin enthalten.. Das sieht man sehr gut.. Oder aber wäre Ihre Idee, Eicosanoide zusätzlich zu den Statinen zu geben, um die Nebenwirkungen zu mildern?. Dazu bräuchten wir natürlich noch mehr Studien, auch vor allen Dingen eine klinische Studie, die das noch mal zeigen würde, auch die Unbedenklichkeit in Kombination mit den Statinen.. Sie haben ja schon gesagt, Sie haben schon weitere Studien laufen.

Das Cholesterin im Blut ist auch die Zahl, auf die wir uns beziehen, wenn wir sagen: „Mein Cholesterinspiegel ist …“. Das ist das Cholesterin, das wir essen.. Sie wirken, indem sie die Produktion von Cholesterin in der Leber reduzieren.. Zusätzlich zur Produktion von Cholesterin hilft die Leber, überschüssiges Cholesterin aus dem Blut zu entfernen.. „Um all diese Risikofaktoren anzugreifen, ist ein gesunder Lebensstil wie Pritikin das Beste“, betont Dr. Danine Fruge, Medical Director von Pritikin.. Das ist eine sehr gute Sache, denn Statine können, wie alle Medikamente, Nebenwirkungen haben.. Eine schwerwiegendere Form, Myositis (Muskelentzündung) genannt, tritt bei einem sehr kleinen Prozentsatz der Menschen auf, die Statine einnehmen.. Es ist ein Glück, dass sie selten ist.. Die gute Nachricht: Diese Symptome sind in der Regel nicht schwerwiegend und reversibel, wenn das Statin abgesetzt wird oder die Patienten auf ein anderes Statin umsteigen.. Wenn Sie einen Herzinfarkt hatten oder eine andere Art von akutem koronarem Ereignis, wie z.. „Ja, Statine können den Cholesterinspiegel im Blut senken.. Aber wenn Sie sich ausschließlich auf Statine verlassen, um eine gute allgemeine Gesundheit zu erreichen, werden Sie wahrscheinlich keine gute allgemeine Gesundheit bekommen.. „Für all das oben genannte, plus optimale Cholesterinwerte im Blut, plus eine viel bessere Lebensqualität, ist ein gesunder Lebensstil die Antwort.. Und der Lebensstil von Pritikin ist die ideale Antwort.“. Beliebte Gesundheits- und Fitness Informationen Wie kann man den Cholesterinspiegel senken Was bedeuten die Ergebnisse eines Cholesterintests Ist griechischer Joghurt dickmachend Wie kann man den Cholesterinspiegel ohne Medikamente senken Warum ist Kokosöl gut für Sie

„Statine sind allerdings mit einer Reihe von Nebenwirkungen verbunden, weshalb viele Patientinnen und Patienten sie nicht zuverlässig einnehmen“, sagt Professorin Simone Spuler, die Leiterin der MDC-Arbeitsgruppe Myologie und der Muscle Research Unit am ECRC (Experimental and Clinical Research Center), einer gemeinsamen Einrichtung des MDC und der Berliner Charité – Universitätsmedizin Berlin.. „Angesichts der Nutzen von Statinen für die Gesundheit der westlichen Weltbevölkerung werden diese Nebenwirkungen jedoch oft als vernachlässigbar eingestuft“, sagt Spuler.. Zu diesem Zweck initiierten sie – allein mit DFG-Geldern und ohne Unterstützung der Pharmaindustrie – eine Studie, die jetzt im Fachblatt „Scientific Reports“ erschienen ist.. Für ihre Untersuchung setzte die Gruppe um die Erstautorin der Studie, Dr. Stefanie Anke Grunwald von der Muscle Research Unit am ECRC, insgesamt 22 Populationen menschlicher Skelettmuskelzellen jeweils zwei verschiedenen Statinen aus: zum einem dem fettlöslichen Wirkstoff Simvastatin, zum anderen dem wasserlöslichen Wirkstoff Rosuvastatin.. Anschließend untersuchten die Forscherinnen und Forscher, welche Gene in den Zellen jeweils angeschaltet waren und in Proteine umgesetzt wurden und welche nicht.. Es habe in der Vergangenheit einige Studien gegeben, die die Auswirkungen von Statinen auf den menschlichen Muskel beleuchten wollten.. „Viele von ihnen fanden jedoch weder mit Muskelzellen noch mit menschlichen Zellen statt“, sagt Grunwald Die Ausschaltung eines zentralen Enzyms habe komplexe Folgen – die sie und ihre Kolleginnen und Kollegen nun auch mit modernsten Computer-Modelling-Methoden beleuchtet haben.. „Ganz offensichtlich üben Statine in der allgemein üblichen Wirkstoffmenge dramatische strukturelle, funktionelle und metabolische Effekte auf die Muskeln aus.“ Sie und ihr Team stießen in den untersuchten Zellen beispielsweise auf rund 2.500 Gene, die in Anwesenheit der Medikamente anders reguliert wurden als gewöhnlich.. Beide Statine drosselten in den Muskelzellen nicht nur die Biosynthese von Cholesterin, sondern auch den Fettsäure-Stoffwechsel insgesamt sowie die Produktion von Eicosanoiden.. „Mithilfe funktioneller Analysen konnten wir bestätigen, dass die Entwicklung, das Wachstum und die Teilung der Skelettmuskelzellen durch die Statine beeinträchtigt werden“, sagt Spuler.. Sie und ihr Team fanden einen Weg, um die negativen Effekte der Medikamente etwas einzudämmen: „Die Gabe von Omega-3- oder Omega-6-Fettsäuren machte die Wirkungen von Simvastatin und Rosuvastatin teilweise rückgängig“, berichtet die Wissenschaftlerin.. „Dennoch sollten unsere Erkenntnisse meines Erachtens dazu führen, dass die Gabe von Statinen künftig sehr viel kritischer gesehen werden sollte, als es momentan der Fall ist“, sagt Spuler.. Ihrer Ansicht nach sollten Ärzt*innen und Patient*innen sollten in jedem individuellen Fall den Nutzen und die möglichen Gefahren der Medikamente gut abwägen.. Prof. Dr. Simone Spuler Experimental and Clinical Research Center (ECRC). Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) und Charité – Universitätsmedizin Berlin. Leiterin der Arbeitsgruppe „Myologie“. +49 30 450 5405 01 oder +49 30 450 5405 04 simone.spuler@mdc-berlin.de oder simone.spuler@charite.de

Bei den Statinen besteht sie allerdings nur bei Simvastatin, Atorvastatin, Lovastatin.. Bei der Einnahme dieser Statine sollte wegen des erhöhten Risikos für Muskelbeschwerden auf häufige und große Mengen von Grapefruit und Grapefruitprodukten verzichtet werden.. Wenn damit das LDL-Cholesterin nicht ausreichend gesenkt wird, kann Ezetimib, Bempedoinsäure oder ein PCSK9-Hemmer zusätzlich gegeben werden.. So schützen sie vor Herzinfarkt und Schlaganfall.. Eine Behandlung mit Statinen, die das LDL-Cholesterin um 1 mmol/l (etwa 40 mg/dl) senkte, verringert das Risiko für Herzinfarkt , Tod durch Herzinfarkt, Schlaganfall und für die Notwendigkeit einer Stentbehandlung oder einer Bypassoperation um etwa 25 % pro Jahr.. Auch wenn zusätzlich zu hohen Cholesterinwerten andere Risikofaktoren wie Bluthochdruck , Diabetes , Übergewicht hinzukommen oder gar eine koronare Herzkrankheit beziehungsweise andere arteriosklerotische Erkrankungen bereits aufgetreten sind, reicht ein gesunder Lebensstil alleine nicht. Nebenwirkungen sind sehr selten.. Das gilt für Simvastatin, das am häufigsten verordnete Statin, für Pravastatin und Fluvastatin.. Es gibt Menschen, die trotz eines hohen LDL-Cholesterins von über 115 mg/dl bis unter 190 mg/dl nicht mit einem Statin behandelt werden sollten, weil andere Risikofaktoren, etwa Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, fehlen und sie deshalb ein sehr niedriges Herz-Kreislauf-Risiko haben.

Obwohl sie wie alle Medikamente für viele Menschen, die mit Hyperlipidämie zurechtkommen müssen, von großem Nutzen sind, sind Statine mit dem Risiko von Nebenwirkungen verbunden.. Myositis: Myositis, eine Form der Myopathie, verursacht Muskelschmerzen und Entzündungen sowie eine Erhöhung des CK-Spiegels (ein Muskelenzym) im Blut.. Rhabdomyolyse: Obwohl glücklicherweise sehr selten, ist diese schwere Form der Myopathie eine lebensbedrohliche Erkrankung, die durch den Abbau von Muskelgewebe gekennzeichnet ist, wodurch Muskelfaseranteile in das Blut freigesetzt werden, was zu Nierenschäden führen kann.. Die Forschung hat gezeigt, dass das Gen Atrogin-1 die Quelle von Muskelschmerzen bei Personen sein kann, die Statine einnehmen.. Die Forschung hat auch gezeigt, dass Menschen, die Mevacor (Lovastatin) einnehmen, höhere Werte an Atrogin-1 aufweisen als Menschen, die das Medikament nicht einnehmen.. CoQ10 unterstützt die Muskeln dabei, die Energie zu verbrauchen, die sie für ihre korrekte Funktion benötigen.. Forschungen haben ergeben, dass die Einnahme von CoQ10-Ergänzungspräparaten die Wahrscheinlichkeit einer statinbedingten Myopathie verringern könnte, aber die verfügbaren Daten reichen noch immer nicht aus, um dies zu belegen.. Menschen, die an der Muskelkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) leiden, haben bei der Einnahme von Statinen auch ein höheres Risiko für Muskelschmerzen.. Millionen von Amerikanern nehmen Statine ein, weil sie alle Aspekte des eigenen Lipidprofils wirksam bekämpfen, indem sie das LDL-Cholesterin (Low Density Lipoprotein) und die Triglyceride senken und gleichzeitig das HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein) erhöhen.. Aufgrund dieser Vorteile wird die Entscheidung, die Einnahme von Statinen wegen der damit verbundenen Muskelschmerzen einzustellen, sorgfältig erwogen.. Wenn Sie mit der Einnahme von Statinen begonnen haben und Muskelschmerzen verspüren, suchen Sie Ihren Arzt auf.. Auch wenn es wahrscheinlich ist, dass es tatsächlich das Medikament ist, das Ihre Beschwerden verursacht, wird er auch die Möglichkeit anderer Ursachen in Betracht ziehen.. Wenn Ihre einzigen Symptome jedoch Schmerzen und/oder ein geringfügiger Anstieg der CK-Blutwerte sind, wird Ihr Arzt möglicherweise entscheiden, dass die Vorteile einer Fortsetzung der Statintherapie die Nachteile überwiegen.. Manchmal kann die Umstellung auf eine andere Art von Statin muskelbedingte Schmerzen und Nebenwirkungen beheben, so dass Ihr Arzt dies empfehlen kann, wenn Sie auf der Suche nach Linderung sind.. Wie bei jedem Medikament sollten Sie alle Bedenken mit Ihrem Arzt besprechen, um sicherzustellen, dass dies immer noch der richtige Behandlungsplan für Sie ist, und Sie sollten niemals die Einnahme eines verschriebenen Medikaments abbrechen, wenn Ihr Arzt nicht damit einverstanden ist.

Das Problem ist, dass diese Statine auch Patienten verschrieben werden, für die sie überhaupt keine Wirksamkeit haben.. Für Frauen gibt es nicht eine einzige Studie, die eine Wirksamkeit der Statine belegen würde.. Dieser Trick wird übrigens nicht nur bei Statinen angewendet, sondern auch bei anderen Medikamenten, die – wenn man das absolute Risiko heranzieht – nur eine sehr begrenzte Wirksamkeit haben.. Laut Meinung vieler Wissenschaftler ist es genau dieser Mechanismus, der zu den gravierenden Nebenwirkungen der Statine führt.. Auch das Risiko für das Auftreten von Prostatakarzinomen ist erhöht ( 9 ).. Eine finnische Studie kam 2015 zu dem Schluss, dass die Einnahme von Statinen das Auftreten eines Typ II Diabetes deutlich erhöhen kann ( 11 ).. In der Studie wird ausgeführt, dass diese Nebenwirkungen zu einer schnelleren Alterung führen und die „Langzeitanwendung von Statinen mit Nebenwirkungen wie Myopathie, neurologischen Symptomen und einem erhöhten Diabetesrisiko in Zusammenhang gebracht wird (also wie oben schon angeführt).

Auch für die Bildung der Sexualhormone Testosteron und Östrogen sowie Vitamin D und Kortison ist Cholesterin wichtig.. Der LDL-Gegenspieler HDL (High Density Lipoprotein) hat nun die Aufgabe, dieses freie Cholesterin einzusammeln (HDL-Cholesterin) und zurück in die Leber zu befördern.. Befindet sich zu viel Cholesterin im Blut und das HDL schafft es nicht, dieses rechtzeitig abzutransportieren, kann Cholesterin in den Gefäßwänden zu Plaques (Kalkablagerungen) führen.. Statine werden in der Regel eingesetzt, wenn die Blutfettwerte, insbesondere der LDL-Cholesterinwert, und das Risiko für eine Herz-Kreislauferkrankung stark erhöht sind.. Beim Auftreten von Nebenwirkungen ist es meist sinnvoller, die Dosis zu reduzieren und bei Bedarf Statine mit einem weiteren Wirkstoff zur Cholesterinsenkung zu kombinieren oder ein anderes Statin zu testen.. Große Studien mit Tausenden von Teilnehmern haben jedoch die hilfreiche Wirkung der Statine belegt: Statine, die das LDL-Cholesterin deutlich verringern, senken bei gefährdeten Menschen das Risiko eines Schlaganfalls, Herzinfarkts sowie die Notwendigkeit für eine Bypass- oder Stent-Operation um rund 20 Prozent.

Der Grund ist die Nebenwirkung eines Medikaments, das die Ärzte Anna L. nach ihrem Herzinfarkt verschrieben haben: Statine.. Diethmar Antoni von der München Klinik Bogenhausen, versucht bei Patienten, die an Statin-Muskelschmerzen leiden, zunächst die Medikamente verträglicher zu machen: zum Beispiel durch eine Verringerung der Dosis oder den Wechsel zu einem anderen Statinpräparat.. Ein Absetzen versucht er zu vermeiden: Denn die Einführung der Statine vor rund 20 Jahren hat die Behandlung von Herzinfarkt-Patienten verändert.. Nicht so wie früher, als sie nach einem viertel oder halben Jahr wieder mit Schmerzen aufgetaucht sind, wieder mit der Gefahr eines Herzinfarktes oder sogar mit einem neuen Herzinfarkt.. Meine Erfahrung ist eher die, dass die Mehrzahl der Patienten, wenn mal so eine Statinunverträglichkeit auftritt, leider ein hohes Risiko haben, auch auf andere Statine zu reagieren.. Eine EU-Behörde hat 2018 aber gewarnt: Produkte aus rotem Reis können die gleichen schweren Nebenwirkungen haben, wie die Medikamente - auch bei geringen Dosierungen.. Da die Wirkstoffmenge und auch die Reinheit des Präparats längst nicht so gut überwacht wird, wie bei Medikamenten, ist das nicht verwunderlich:. Der Patient hat sie auch über Monate eingenommen und ich habe immer das Angebot gemacht, lassen Sie uns die Werte kontrollieren, schauen wir, ob wir einen Effekt haben.. Und bei denen die Patienten mehr gefordert werden, als durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten.. Auf jeden Fall will sie neben den Medikamenten alle Möglichkeiten ausreizen: Damit sie eine fitte, gesunde Oma für ihre Enkelin sein kann - und das noch möglichst lange.

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Author: Domingo Moore

Last Updated: 07/07/2022

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